Kopfbahnhof
Kottbusser Tor, Berlin & Hauptbahnhof, Kassel, 2009








Photos: Merlin & Sebastian
Kleine Gruppen von Spielern versuchen möglichst viele Kilometermarken einzusammeln oder die U-Bahn zu einem anderen Bahnhof zu nehmen – ohne von gespenstischen Schaffnern kontrolliert zu werden. Denn diese entwerten nicht nur Fahrkarten, sondern nehmen Leben.
Sich durch die Station zu bewegen, ist nicht ganz einfach: Am Kottbusser Tor durften Spieler die vielen Treppen nur nach unten begehen und stiegen so weiter und weiter ins unterirdirsche Zentrum der Station hinab. Um die Station lebend wieder zu verlassen, mussten sie sich auf exponierte Rolltreppen oder Fahrstühle begeben.
Inspiriert durch das brilliante igfest-Spiel Sneaks and Blaggers, kontrolliert Kopfbahnhof schon beim Betreten des Bahnhofs Fahrkarten. Um auf den Trip zu kommen, müssen nicht erst Züge bestiegen werden – er findet allein im Kopf statt.
